Veranstaltungshinweis: Medizinische Krise in Gaza – Europas Verantwortung im Fokus

Aktuelles
, 31. Januar 2026

Die humanitäre Lage im Gazastreifen spitzt sich dramatisch zu: Verletzte Menschen sind von lebensnotwendiger medizinischer Versorgung abgeschnitten, während Hilfslieferungen blockiert bleiben. Vor diesem Hintergrund lädt MdEP Prof. Dr. Jan-Peter Warnke zu einer hochrangig besetzten Veranstaltung im Europäischen Parlament ein. Gemeinsam mit internationalen Expertinnen und Experten aus Politik, humanitärer Hilfe und Medizin werden zentrale Fragen diskutiert: Evakuierung von Patientinnen und Patienten oder Behandlung vor Ort? Welche realistischen Handlungsmöglichkeiten hat die EU – und welche Verantwortung trägt sie? Die Veranstaltung findet am 4. Februar 2026 in Brüssel statt und wird per Livestream öffentlich übertragen.

MdEP Prof. Dr. Jan-Peter Warnke
Fraktionsloses Mitglied im Europäischen Parlament (BSW)

Medizinische Krise in Gaza
Blockade von EU-Hilfe für medizinische Zwecke -
Evakuierung oder Behandlung vor Ort ?

Datum: Mittwoch, 4. Februar 2026
Uhrzeit: 12:00 – 14:00 Uhr
Ort: Europäisches Parlament Brüssel, Spinelli Gebäude — Raum 5E2

 


Livestream: https://www.youtube.com/live/8NC0PSnWBDo

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Die humanitäre Katastrophe im Gazastreifen ist eine der dringendsten humanitären Fragen unserer Zeit. Die Versorgung von Verletzten innerhalb des Gazastreifens ist aufgrund der israelischen Offensive katastrophal. Im Mittelpunkt der Veranstaltung werden praktische und politische Optionen zur Sicherstellung einer zeitnahen medizinischen Versorgung von Opfern im Gazastreifen stehen. Dabei werden unter anderem die Machbarkeit, die Einschränkungen und die Auswirkungen einer medizinischen Evakuierung im Vergleich zur Behandlung vor Ort erörtert sowie die realistischen Möglichkeiten der EU zur Unterstützung lebensrettender Maßnahmen und die Verantwortung der EU in dieser Situation erörtert.

Sprechen werden neben MdEP Prof. Dr. Jan-Peter Warnke (BSW, Deutschland):

Dr. Raed Arafat
Staatssekretär im Innenministerium, Rumänien
Maria Zuber
Referatsleiterin „Notfallmaßnahmen“ (ECHO A.1) in Generaldirektion Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe (GD ECHO)
Béatrice Miege
stellv. Referatsleiterin „Naher Osten und Nordafrika“ (ECHO C.2) in Generaldirektion Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe (GD ECHO)
Dr. Grahem Groom
King’s College Hospital, London, und Gründer IDEALS charity („International Disaster and Emergency Aid with Long-term support”)
Dr. Belal Azaam
Al Khalidil Hospital, Amman, Jordanien

Hintergrund:

Auf Initiative von Prof. Dr. Jan-Peter Warnke, fraktionsloses Mitglied des Europäischen Parlamentes für das BSW und bis zu seiner Pensionierung 2023 ein weltweit renommierter Neurochirurg, hatte Ende November 2025 eine Gruppe von Europaabgeordneten verschiedener Parteien und Länder einen Offenen Brief an den deutschen Außenminister Johann Wadephul verschickt. Darin wird Wadephul aufgefordert, den Einfluss Deutschlands gegenüber der israelischen Regierung zu nutzen, um die seit langem bestehende Blockade von medizinischen Hilfsgütern in Form von Medikamenten und chirurgischen Instrumenten für abertausende Kriegsverletzte in Gaza für den Gazastreifen aufzuheben. Die israelische Seite verhindert den Transport dieser EU-Hilfslieferung mit der Begründung, dass Skalpelle, Medikamente und Titanplatten zur Wiederherstellung von Gliedmaßen „dual use“ Güter wären, die auch militärisch genutzt werden könnten. Eine Reaktion des Bundesaußenministers steht weiterhin aus.

Für mehr Informationen bitte hier klicken.

 

Bild: KI generiert

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