Einigung im Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes der Länder

Aktuelles
, 15. Februar 2026

In der Tarifrunde 2026 haben sich die Tarifparteien im öffentlichen Dienst der Länder auf einen neuen Tarifabschluss verständigt. Die Einigung betrifft die Tarifbeschäftigten der Länder (mit Ausnahme Hessens) und hat eine Laufzeit bis Anfang 2028.

Entgelterhöhungen

Die Vereinbarung sieht eine stufenweise Anhebung der Tabellenentgelte vor:

  • ab April 2026: Erhöhung um 2,8 Prozent, mindestens jedoch 100 Euro monatlich

  • ab März 2027: weitere Erhöhung um 2,0 Prozent

  • ab Januar 2028: zusätzliche Erhöhung um 1,0 Prozent

Durch den Mindestbetrag profitieren insbesondere Beschäftigte in den unteren Entgeltgruppen.

Weitere Verbesserungen

Neben den linearen Entgelterhöhungen wurden zusätzliche Maßnahmen vereinbart, darunter:

  • spürbare Anhebung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte

  • Verbesserungen bei Zulagen, insbesondere für Schicht- und Wechselschichtarbeit

  • Maßnahmen zur weiteren Angleichung der Arbeitsbedingungen

Bedeutung für die Beschäftigten

Mit dem Tarifabschluss wird eine verlässliche Grundlage für Einkommen und Arbeitsbedingungen in den kommenden Jahren geschaffen. Gleichzeitig soll die Attraktivität des öffentlichen Dienstes der Länder gestärkt werden.

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