BSW wirkt: Start des Entsiegelungsfonds in Thüringen.
,Frank Augsten: “Wer es ernst meint mit dem Schutz unserer Böden, muss aktiv Altlast-Flächen entsiegeln.”
Fonds ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie.
Für jeden neu versiegelten Quadratmeter muss im gleichen Maß an anderer Stelle entsiegelt werden.
Durch den Fonds entsiegelte Flächen können künftig vereinfacht als Kompensation für Bauvorhaben genutzt werden.
Mit dem Start des Thüringer Entsiegelungsfonds und dem ersten Projekt im Schlosspark Altenstein - Rückbau des alten Waldhotels - wird ein wichtiger Schritt für mehr Bodenschutz und eine nachhaltige Flächenpolitik in Thüringen gegangen. Ziel ist es, versiegelte Flächen zurückzubauen und damit einen Beitrag zur angestrebten Netto-Null-Versiegelung zu leisten.
Dazu erklärt Frank Augsten, umweltpolitischer Sprecher der BSW-Fraktion:
„Der Entsiegelungsfonds ist ein richtiger und längst überfälliger Ansatz. Wer es ernst meint mit dem Schutz unserer Böden, muss aktiv Altlast-Flächen entsiegeln. Der Fonds ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung, die die Reduzierung der Neuversiegelung auf Netto-Null zum Ziel hat. Das heißt, für jeden neu versiegelten Quadratmeter muss an anderer Stelle im gleichen Maß entsiegelt werden.“
Augsten verweist in diesem Zusammenhang auch auf die programmatischen Ziele der BSW-Fraktion:
„Wir wollen durch den Rückbau nicht mehr benötigter Flächen einen landesweiten Kompensationspool schaffen. Das entlastet Unternehmen, beschleunigt Genehmigungsverfahren und sorgt gleichzeitig dafür, dass Flächen für die Land- und Forstwirtschaft sowie für den Naturschutz zurückgewonnen werden“, so Augsten weiter.
Positiv bewertet die Fraktion, dass durch den Fonds bereits entsiegelte Flächen künftig als Kompensation für Bauvorhaben genutzt werden können. Dies könne Verfahren vereinfachen und gleichzeitig ökologische Verbesserungen vorziehen.
Bild: KI-gneriert