Finger weg vom 1. Mai! Wir verteidigen den Feiertag!

Aktuelles
, 16. April 2026

BSW Thüringen: Finger weg vom 1. Mai - Tag der Arbeit verteidigen

Das Bündnis Sahra Wagenknecht Thüringen kritisiert Überlegungen innerhalb der Union, den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag abzuschaffen. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins
„Der Spiegel“ soll ein entsprechender Vorschlag im Zuge von Verhandlungen mit der SPD über ein Entlastungspaket diskutiert worden sein.

Für das BSW Thüringen ist bereits die Debatte über eine mögliche Abschaffung des Tags der Arbeit ein alarmierendes Signal.

Der 1. Mai steht seit über einem Jahrhundert für den Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen, faire Löhne und soziale Sicherheit. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten, wachsender Unsicherheit vieler Beschäftigter und zunehmender wirtschaftlicher Belastungen wäre die Abschaffung dieses Feiertags ein fatales Zeichen gegenüber Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.
Dazu erklärt Gernot Süßmuth (Landesvorsitzender):

„Wer ernsthaft darüber nachdenkt, ausgerechnet den Tag der Arbeit zu streichen, offenbart, wie weit Teile der Politik von der Lebensrealität der Beschäftigten entfernt sind. Viele Menschen arbeiten unter hohem Druck, kämpfen mit steigenden Preisen und unsicheren Perspektiven. Statt ihnen noch mehr abzuverlangen, braucht es endlich eine Politik, die ihre Interessen konsequent in den Mittelpunkt stellt.“

Katja Wolf (Landesvorsitzende) ergänzt:

„Der 1. Mai ist kein verhandelbarer Posten in irgendeinem politischen Paket, sondern ein zentraler Ausdruck sozialer Errungenschaften. Wer hier kürzen will, greift nicht nur einen Feiertag an, sondern stellt den Wert von Arbeit und die Würde der Beschäftigten infrage.“

Das BSW Thüringen fordert daher:
  • den uneingeschränkten Erhalt des 1. Mai als gesetzlichen Feiertag
  • eine Politik, die Beschäftigte entlastet, statt ihre Rechte zu schwächen
  • wirksame Maßnahmen gegen steigende Energie- und Lebenshaltungskosten
  • faire Löhne sowie eine Stärkung der Tarifbindung

Die Diskussion über die Abschaffung des 1. Mai zeigt erneut, dass große Teile der etablierten Politik die Sorgen vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht ausreichend ernst nehmen. Deutschland braucht eine Wirtschaftspolitik, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und nicht weiter auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird.

Das BSW Thüringen wird sich entschieden jeder Initiative entgegenstellen, die den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag infrage stellt.

 

Für den Landesverband Thüringen
Katja Wolf und Gernot Süßmuth
Bild:  KI-generiert

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