Auf nach Sangerhausen: Für wirtschaftliche Perspektiven und Frieden!
,Aufruf des BSW-Landesvorstands Thüringen zur Kundgebung gegen die geplante Rüstungsansiedelung
In Sangerhausen in Sachsen-Anhalt ist auf rund 130 Hektar die Ansiedlung einer Waffenfabrik geplant. Ein Vorhaben dieser Größenordnung würde die wirtschaftliche Entwicklung der Region auf lange Zeit prägen.
Der Landesvorstand des BSW Thüringen unterstützt den Protest gegen die geplante Ansiedelung und ruft dazu auf, sich an der Kundgebung am Samstag, 29. August 2026, um 13:00 Uhr auf dem Marktplatz in Sangerhausen zu beteiligen.
Katja Wolf, Landesvorsitzende des BSW Thüringen, erklärt:
„130 Hektar sind eine enorme Fläche und eine Entscheidung dieser Größenordnung wird die Entwicklung der Region auf Jahre prägen. Wir wollen gute Arbeitsplätze und wirtschaftliche Perspektiven – aber wir sollten auch darüber sprechen, in welche Richtung wir unsere Wirtschaft entwickeln wollen. Für uns gehört dazu die Frage, wie wirtschaftliche Entwicklung und eine Politik für Frieden zusammenpassen. Gerade deshalb muss auch bei solchen Großprojekten die Frage erlaubt sein, ob sie zu einer Politik beitragen, die langfristig auf Frieden und Sicherheit setzt.“
Gernot Süßmuth, Landesvorsitzender des BSW Thüringen, erklärt:
„Gerade in Zeiten internationaler Spannungen müssen wir darüber diskutieren, welche wirtschaftlichen Weichen wir stellen. Die Menschen in Sachsen-Anhalt brauchen sichere und gute Arbeitsplätze und eine Perspektive für ihre Regionen. Eine wirtschaftliche Entwicklung, die den Frieden als Ziel aus dem Blick verliert, ist für uns keine überzeugende Perspektive. Deshalb ist es wichtig, dass die geplante Rüstungsansiedelung in Sangerhausen kritisch hinterfragt wird.“
Die Kundgebung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Marktplatz in Sangerhausen. Im Anschluss ist eine Demonstration vorgesehen, die vom Bündnis „Keep Elbit Out“ organisiert wird. Das BSW Sachsen-Anhalt beteiligt sich an der Demonstration und wird bei der Kundgebung mit einem Redebeitrag vertreten sein.
Der Landesvorstand des BSW Thüringen ruft Mitglieder und Unterstützer dazu auf, den Protest vor Ort zu unterstützen und damit ein Zeichen für wirtschaftliche Entwicklung, gute Arbeitsplätze und eine Politik des Friedens zu setzen.
Der Landesvorstand des BSW Thüringen